Erfahrungsberichte

Du hast ein tolles oder ein schlechtes Praktikum hinter dir?
Du möchtest anderen Praktikant/innen mit deinen Erfahrungen helfen?
Dann schicke uns doch einfach einen kurzen Bericht zu deinem Praktikum und wir veröffentlichen ihn hier.

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Erfahrungsbericht von Nora
Für acht Wochen habe ich ein Praktikum bei dem Jugendinternetportal jugendnetz-berlin.de absolviert. Es hat mir viel Spaß gemacht. Bei vielen Medien, wie beispielsweise beim Fernsehen oder einer bestimmten Zeitung, muss sich lange vorher schon angemeldet werden. Doch ich hatte hier das Glück, dass die Einstellung recht kurzfristig möglich war. Die PraktikantInnen haben einen -logischerweise- "eigenen" Arbeitsplatz mit Computer, einem E-Mail Account und sogar einem Telefon, welches sich die PraktikantInnen teilen. Der Arbeitsplatz wird das gesamte Praktikum über behalten, d.h. ein Wechsel muss/braucht nicht statt finden... Die Hauptarbeit besteht darin, Pressemitteilungen online zu stellen. Nebenher habe ich für verschiedene Themen recherchiert, wie zum Beispiel für ein Gewinnspiel oder um einen neuen Link zu erstellen. Bei Interesse kann auch selbständig ein neues Thema ausgedacht, recherchiert und erarbeitet sowie dann online gestellt werden. Findet eine Messe wie die YOU oder die IFA während des Praktikums statt, kann dort auch mitgearbeitet werden! Der Arbeitsbeginn wird selbst gewählt. Da es leider keinen eigenen Schlüssel gibt, muss sich den Mitarbeitern ein wenig angepasst werden. Dies ist aber gar nicht schlimm, da die ersten gegen sieben, halb acht kommen und die letzten gegen zehn Uhr. Acht Stunden beträgt die Arbeitszeit, doch dafür gibt es -wie es bei einem Praktikum nur selten der Fall ist- eine Vergütung. Es ist zwar nicht besonders viel, aber es reicht... schließlich muss auch erst einmal ein Praktikum gefunden werden, welches bezahlt wird -bin ich der Meinung! Das Büro in einem Altbaugebäude liegt im Simon-Dach Kiez mitten in Friedrichshain. Alle MitarbeiterInnen waren sehr freundlich. Es darf auch Kaffee oder eine Wasserflasche von dort getrunken werden, was ich sehr zum Vorteil fand. So hatte ich es bisher noch nicht erlebt. Doch dafür sollte vielleicht gelegentlich mal die Spülmaschine aus- oder eingeräumt werden...

Dieses Praktikum hat mir, wie schon erwähnt, sehr viel Spaß gemacht! Ich weiß gar nix Negatives zu berichten.

Nora


Erfahrungsbericht von Nina
Das Praktikum bei jugendnetz-berlin hat mir sehr viel Spaß gemacht. Zu Beginn wirst du als Praktikant erst einmal allen Mitarbeitern vorgestellt und in die Räumlichkeiten der Stiftung eingewiesen. Beim Praktikum arbeitest du oft mit einem/r Praktikanten/in in eurem gemeinsamen Büro an deinem persönlichen PC-Arbeitsplatz zusammen. Der Arbeitsbeginn ist relativ flexibel und erfolgt nach persönlicher Absprache mit der Redaktionsleiterin von jugendnetz-berlin. Von der wöchentlichen Stundenanzahl handelt es sich um ein Vollzeitbüropraktikum, wobei man sich eine halbe Stunde Mittagspause nehmen kann und immer geregelt Feierabend erhält. Hauptsächlich sorgen die Praktikanten dafür, dass auf der Internetseite aktuelle Informationen und Veranstaltungstipps online gestellt werden. Nach Absprache ist es dir freigestellt selbstständig Artikel, die thematisch zur Plattform von jugendnetz-berlin passen, zu verfassen. Nach Absegnung werden diese dann auch auf der Internetseite veröffentlicht. Dabei lernst du die Funktionen des Content Managament System Weblication kennen und lieben;)

Neben einer entspannten Arbeitsatmosphäre bekommst du zusätzlich ein faires Gehalt, auch wenn du nur für einen Monat das Praktikum absolviert. Bei Fragen, Problemen oder Anregungen kannst du dich immer an die Projektleiterin Isgard, die einem immer gerne weiterhilft, wenden. Bei einem längeren Praktikum gibt es auch die Möglichkeit bei kurzen pädagogischen Fortbildungen teilzunehmen. Des Weiteren erhältst du durch die monatlich stattfindenden Werkstattgespräche unter anderem Einblicke in aktuelle pädagogische Forschungs- und Wissensgebiete.

Nina, April 2008