Hallo, Nachbarn!

13.05.2008: Mai-Ausgabe des Jugendonline-Magazins der Bundesregierung online

   Hallo, Nachbarn!

Wer denkt hier nicht zuerst an den berühmten Streit, der zwischen Nachbarn vom Zaun gebrochen wird? Wir! Denn Nachbarschaft kann ein sehr persönliches und vor allem bereicherndes Verhältnis zwischen Menschen und Nationen sein. Von gegenseitiger Hilfe oder kulturellem und wirtschaftlichem Austausch profitieren schließlich alle.

Deshalb nehmen die Beiträge der aktuellen Schekker-Ausgabe die Nachbarschaftshilfe im Großen wie im Kleinen unter die Lupe: Die Texte drehen sich um Freundschaften zwischen Menschen, die nebeneinander wohnen und sich gegenseitig helfen. Die Autorinnen und Autoren stellen unsere europäischen Nachbarn und Partnerschaften vor, bei denen Kommunen eine "Nachbarschaft im Geiste" eingehen. Die Beiträge erzählen vom Leben junger Menschen in unseren Nachbarländern. Und schließlich zeigt der Schekker, wie Organisationen und Verbände arbeiten, die Jugendliche in ganz Europa miteinander verbinden.

Die Schekker-Ausgabe tritt den Beweis dafür an, dass Grenzen auch verbinden können. Auf gute Nachbarschaft!

Schekker-Sonderausgabe zum 2. Jugendintegrationsgipfel: Integration geht alle an!

"Auch wir sind die Zukunft Deutschlands!" So lautet der wohl beste Grund dafür, dass Integration alle angeht. Aber wie kann die Integration der rund 15 Millionen Migrantinnen und Migranten in Deutschland unterstützt werden? Spannende Antworten haben 80 Jugendliche auf dem 2. Jugendintegrationsgipfel am 5. Mai gefunden - und darüber mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung Maria Böhmer diskutiert.

Der Schekker war von der ersten Ideensammlung im Auswärtigen Amt bis zur Präsentation im Bundeskanzleramt dabei. Die Beiträge der Sonderausgabe zum Jugendintegrationsgipfel informieren aber nicht nur über Fakten und Ergebnisse der Arbeitsgruppen. Sie porträtieren auch junge Menschen, die in Vereinen und Verbänden tagtäglich mit Integrationsproblemen zu tun haben. Menschen, die sich unermüdlich Vorurteilen stellen, weil sie wissen, dass Freundschaft, Bildung oder Gleichberechtigung mit der Herkunft eines Menschen nichts zu tun haben.

Die Texte stellen Jugendliche vor, die aus Zuwandererfamilien stammen und an Deutschland glauben, mehr noch: die sich für ihr Land engagieren wollen. Und schließlich zeigt der Schekker auch diejenigen, die für junge Migrantinnen und Migranten Zukunft schaffen, indem sie ihnen gezielt Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.

Denn eines hat der 2. Jugendintegrationsgipfel gezeigt: Die junge Generation aus Zuwandererfamilien betrachtet Deutschland als ihre Heimat. Sie wollen dazu gehören, das Land mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Um das zu können, brauchen sie nichts weiter als eine Chance.

Hier geht es zu den aktuellen Schekkerausgaben: www.schekker.de

Der Schekker ist das Jugendonline-Portal der Bundesregierung. Die Jugendredaktion von www.schekker.de wird seit Dezember 2004 von der Stiftung Demokratische Jugend und ihren Kooperationspartnern Servicestelle Jugendbeteiligung und Jugendpresse Deutschland e.V. betreut. Technik und Design stammen von der Berliner Agentur werk21.