Schekker - Rollenspiel

07.08.2006:




Neuer Schekker beschäftigt sich mit Sex und Gender

   Schekker - Rollenspiel

Willkommen auf deiner Bühne! Dein Publikum wartet schon gespannt. Wie? Du weißt noch gar nichts von deinem großen Auftritt? Dann kommt der neue Schekker ja genau zur richtigen Zeit!

In der aktuellen Ausgabe dreht sich nämlich alles um Rollen. Genauer gesagt: um sozial konstruierte Rollen. Was so abstrakt klingt, ist im Grunde nichts anderes als die gesellschaftliche Erwartungshaltung an die Geschlechter. Wenn du glaubst, dass dieses Rollenspiel dich nicht betrifft, dann sieh dich mal um: starke Jungs, erfolgreiche Karrieretypen, fleißige Mädchen, fürsorgliche Mütter. Das Muster ist immer das gleiche.

Die Vorstellungen davon, was typisch männlich und klassisch weiblich ist, wirken schon im Kindergarten. Und sie hören im Berufsleben noch lange nicht auf. Die Erwartungshaltung an die Rolle prägt unsere Ansichten über die Familie, unsere privaten Interessen, unsere Berufswahl und unsere Aufstiegschancen.

Die Autorinnen und Autoren der aktuellen Ausgabe nehmen unter die Lupe, was das konkret heißt. Und sie fragen sich, ob die Kategorie "Gender" nicht auch etwas ist, worüber wir uns irgendwann einmal hinwegsetzen können.

Wer weiß, vielleicht ist das Theater auch bald zu Ende?
Jetzt heißt es aber erst einmal Vorhang auf!

Wir freuen uns wie immer über Feedback - eure Schekker-Redaktion!

www.schekker.de