DRK startet Modellprojekt zur Förderung von Jugendlichen mit ausländischer Herkunft

28.01.2008: Sachsen-Anhalt. Im Januar startete das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Sachsen-Anhalt das durch das Bundesfamilienministerium geförderte Modellprojekt "Freiwilligendienste machen kompetent - gemeinsam Perspektiven schaffen".

Das Projekt richtet sich speziell an Jugendliche, die selbst oder deren Eltern nach Deutschland zugewandert sind und dient ihrer Berufsorientierung und -vorbereitung.

"In Freiwilligendiensten, wie dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), werden berufliche Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Arbeitstugenden und Kooperationsfähigkeiten erworben. Deshalb hilft das FSJ den zugewanderten Jugendlichen nicht nur bei der Berufsorientierung, sondern erhöht vor allem auch ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz", sagt Maryna Höbald, Projektkoordinatorin beim DRK-Landesverband.

Vier Monate lang qualifizieren sich die jungen Menschen zwischen 16 und 26 Jahren fachlich. Danach sind sie 12 Monate im Freiwilligen Sozialen Jahr im Einsatz. Als HelferIn sind sie in der Altenpflege, Rettungsdiensten, Werkstätten für behinderte Menschen, Kindertagesstätten, Behindertenfahrdiensten oder in Krankenhäusern tätig und erhalten eine entsprechende Aufwandsentschädigung. Besondere Voraussetzungen sind für die Teilnahme nicht erforderlich.

Jugendliche ausländischer Herkunft, die sich gerne für andere Menschen engagieren möchten und erste Schritte ins Berufsleben wagen wollen, können sich beim DRK-Landesverband für die Teilnahme an dem Projekt bewerben.

DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
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InfoFax Sachsen-Anhalt 23.01.2008
Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.